weitere Künstler: Francesca Aspromonte

Es war die Vorfreude auf den 300. Geburtstag von Joseph Haydn im Jahr 2032, mit der die Joseph Haydn Stiftung Basel und ALPHA CLASSICS das Projekt Haydn2032 aus der Taufe hoben, um alle 107 Sinfonien des Komponisten aufzunehmen. Dieses ambitionierte Projekt untersteht der künstlerischen Leitung von Giovanni Antonini, der mit dieser CD unter dem Titel ‚Solo e pensoso‘ das dritte Album dieser Edition präsentiert. Die zwei bereits veröffentlichten Alben erlangten große Aufmerksamkeit und viele Preise, darunter der ECHO Klassik 2015 für die beste sinfonische Einspielung des Jahres.

Da Antonini die Musik Haydns als ein ‚Kaleidoskop der menschlichen Emotionen‘ sieht, entschied er, sich den Sinfonien nicht chronologisch, sondern thematisch zu nähern. Jedes Programm wird durch eine thematische Verbindung zwischen den Sinfonien und anderen Werken charakterisiert. 

‚Solo e pensoso‘, auf Deutsch „allein und nachdenklich“ zeigt uns Haydns melancholische Seite. Mit der gleichnamigen Arie von Haydn und weiteren Arien ergänzt die Sopranistin Francesca Aspromonte das sinfonische Programm.

Haydn 2032 Double Vinyl Deluxe Edition

Erstmals erscheint bei Alpha Classics die neue Folge der Edition HAYDN2032 gleichzeitig auf CD und in einer Luxus-Edition auf Vinyl. Diese beinhaltet neben den zwei LPs (180g), auch eine CD sowie einen mp3-Download-Code.

Das 40-seitige Booklet umfasst Fotos des Magnum-Fotografen Bruno Barbey, Informationen zum musikalischen Programm sowie einen neuen Text der heute in New York lebenden Schriftstellerin Lily Brett, die Interviews mit Superstars wie Jimi Hendrix und Mick Jagger geführt hat. Einst auf Rock spezialisiert, schildert sie hier in ihrem Aufsatz ihre Beziehung zur klassischen Musik und zur Musik im Allgemeinen.

Alle zukünftigen Folgen von Haydn2032 werden ebenfalls sowohl auf CD als auch auf Vinyl erscheinen.

 

ffff Télérama award

„Mir erscheint die Gesamtaufnahme tatsächlich als zeitgemäße, höchst expressive Sicht dieser klassischen Wundermusik einsame Spitze... (…) So viele schöne, klanglich im besten Sinne originelle Satz-Details machen in dieser Folge Freude, dass auch schon die Vorfreude auf die vielen weiteren solcher Folgen bis 2032 gewaltig wächst.“
Dr. Hartmut Hein, klassik.com, 15.11.2016