‘Des hoquets, un vomissement, l‘ironie féroce et pimpante, et de la fierté s‘exaspérant en génie et jusqu‘ à quelle gaîté!’

Mit dem Wunsch das existentielle Unwohlsein des Fin-de-Siècle aufzudecken, wurden Komponisten der Moderne wie Ravel, Duparc, Chausson, Enescu und Saint-Saëns bei Worten und Symbolen in den Texten der Poeten ihrer Zeit fündig.

Onirismus, Finsternis, aber auch Humor, Provokation und Zynismus waren die Zutaten aus denen die gesuchten neuen Sprachen und Identitäten entstanden. Es war eine Zeit des Experimentierens und Entwickelns.

Die Kontra-Altistin Sarah Laulan, Gewinnerin des renommierten Internationalen Königin-Elisabeth-Wettbewerbs, präsentiert überzeugende und sensible Interpretationen dieser düsteren „mélodies“, in denen sich die allgegenwärtigen Elemente der inneren Revolte voll entfalten. Diese Stücke, die gleichzeitig verstören und wachrütteln, zeichnen ein vielseitiges Bild einer faszinierenden Epoche der Musikgeschichte.