‚Seine Fähigkeit, hohe technische Anforderungen mit Leichtigkeit zu meistern, musikalische Strukturen in seinem Spiel freizulegen und ihnen dabei einen spielerisch, kraftvollen, aber auch sensiblen Ausdruck zu verleihen, das ist die Stärke des argentinischen Pianisten.‘ (SWR2) Gelassenheit, Balance, Klarheit, Ausdruck, sind Worte, die in Rezensionen von CDs und Konzerten des argentinischen Pianisten, der nun sein fünftes Solo-Album bei Alpha Classics veröffentlicht, immer wieder auftauchen. Sein neuestes Projekt ist die Aufnahme sämtlicher Nocturnes – ein Höhepunkt des Chopin‘schen Œuvre. 

Die Entstehungsgeschichte dieser 21 Solostücke begleitete Chopin während einem großen Teil seines Lebens – er komponierte sie zwischen 1827 und 1848. Stets die Sanglichkeit der Melodie im Fokus, zeugen sie von Chopins Kunst der Übertragung vom Belcanto auf das Klavier, und werden ihrem träumerischen Charakter gerecht. Die scheinbare Schlichtheit erschließt uns eine tiefgründige und komplexe Gefühlswelt.

Nelson Goerners Gefühl für Melodik und Tempo wirkt in diesen Stücken wahre Wunder. Die Aufnahme entstand im Salle de Musique im schweizerischen La Chaux de Fonds.

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