• Morton Feldman

    Patterns In A Chromatic Field

    Marianne Schroeder, Rohan De Saram

    Patterns In A Chromatic Field 1 cd hat [now]ART2-204
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Morton Feldman war einer der rätselhaftesten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Kein Zweifel, er war extrem intelligent und überaus eigensinnig, er hielt mit seiner Beurteilung von historischen Figuren oder Kollegen nicht hinterm Berg, und da er es liebte, über seine Arbeit zu sprechen, liegt uns eine beachtliche Anzahl seiner Schriften und Interviews vor, die einen Einblick in seine Musik geben. Diese Informationen liefert Feldman jedoch häufig als Anekdoten und ihre philosophische oder metaphorische Natur gibt nur wenig Aufschluss über seine kompositorischen Methoden oder seine ästhetischen Vorlieben.

Wie mitteilsam war er beispielsweise bezüglich seiner obsessiven Beziehung zur Malerei, besonders im Hinblick auf die von abstrakten Expressionisten der späten 1940er, 50er und 60er, mit denen er eng befreundet war. Das gilt für alles, was er über die Deckungsgleichheit zwischen künstlerischen und musikalischen Qualitätsmaßstäben, Oberflächen oder Raum sagt. Dennoch bleibt ein Großteil seiner Musik, zumal längere und spätere Werke, für die PATTERNS IN A CHROMATIC FIELD ein Musterbeispiel ist, eigenartig mysteriös und wunderbar kryptisch.